StartseiteDatenbankDatenbanken ABC: Oracle Database

Das Unternehmen ORACLE wurde im Jahr 1977 von Larry Ellison gegründet. Bis heute hat Ellison den Vorsitz des Unternehmens inne. Weltweit beschäftigt ORACLE in 145 Destinationen 70.000 Mitarbeiter. In der Bundesrepublik Deutschland wartet das Unternehmen sogar in Summe mit 10 Geschäftsstellen auf. Die deutsche Zentrale befindet sich in München. Der Fokus von Oracle liegt vor allem in der Verbesserung und Weiterentwicklung des Unternehmensproduktes „Oracle Database“.

Die Version Oracle Database 12c

Die Version Oracle Database 12c wurde mittlerweile durch 2 Releases auf den Markt gebracht. Das aktuellste Release 2 von Oracle Database 12c wurde in der Oracle Cloud Ende des Jahres 2016 herausgebracht. 03/2017 stellte das Unternehmen diese Version dann auch im Rahmen der Installation sowohl in den eigenen Rechenzentren, wie auf den eigenen Hosts zur Verfügung.

Das Release der Version 12c enthält hierbei folgende Funktionen:

  • Nutzer können die Oracle Datenbank als NFS-Server verwenden.
  • Im Rahmen der automatischen Datenoptimierung wird aktuell der Hybrid Columnar Compression unterstützt.
  • Es erfolgte eine erweiterte Indexkomprimierung. Somit ist eine maximierte Indizeskompression möglich.
  • Es handelt sich schwerpunktmäßig um horizontal partitionierte Datenbanken.
  • Es gab eine Optimierung der Prozesse bei adaptiven Abfragen sowie Joins und im Cursor Management.
  • Es gab eine Reihe von Verbesserungen sowohl in der Administration, wie in der Verfügbarkeit.
  • Es gab Anpassungen der Sicherheitskomponenten, wie in der Passwort-Verwaltung sowie der Verschlüsselung.
  • Die Identifikatoren weisen eine maximale Länge von 128 Byte auf. In vorherigen Releases waren es in diesem Bereich lediglich 30 Bytes vorgesehen.

Die Oracle-Datenbankarchitektur

Grundsätzlich besteht die Architektur von Oracle sowohl aus einem aktiven Bestandteil, wie aus einem passiven Bestandteil. Der aktive Bestandteil ist die Instanz und der passive Bestandteil ist die eigentliche Datenbank. Die Instanz besteht aus festen Komponenten, wie der Speicherstruktur und den Hintergrundprozessen. In Summe ist sie der Motor innerhalb der Datenbankarchitektur. Auf dem Plattensubsystem befindet sich die Datenbank, die sich aus den einzelnen Datenbankdateien zusammensetzt. In dem System Global Area sind die Speicherstrukturen angesiedelt.

Die Speicherstrukturen setzen sich aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Database-Buffer-Cache, beinhaltet die gelesenen Blöcke der Datenbank.
  • Dirty-List, beinhaltet die abgeänderten Blöcke der Blockadressen.
  • Redo-Log-Buffer, protokolliert die Datensatzänderungen in den Datenblöcken.
  • Shared Pool, speichert die Metadaten des Data Dictionary sowie die einzelnen SQL-Anweisungen.

Der wichtige Red-Log-Buffer protokolliert in den Red-Lo-Dateien alle Änderungen. Grundsätzlich muss eine Datenbank zwingend aus 2 Red-Log-Dateien bestehen. Diese werden zyklisch beschrieben. Wenn die erste Datei hierbei befüllt ist, wird automatisch die zweite Datei beschrieben. Sollte die 2. Datei ebenso voll sein, so wird wieder zur ersten Datei gewechselt. So vollzieht sich der Prozess immer im Wechsel weiter.

Vorteile der Oracle Database auf einen Blick

  • Oracle ist mit der Version 12c sehr stark im unternehmerischen Umfeld vertreten.
  • Das Unternehmen verfügt über eine große Community.
  • Der Support der Firma ist auf dem Markt als sehr positiv bekannt.
  • Man kann Oracle Database auf allen Plattformen finden.
  • Nutzer können sich von der Datenbank durch eine kostenfreie Testversion überzeugen, die jedoch einige verwendungstechnische Einschränkungen beinhaltet.
  • Oracle und seine Produkte werden von zahlreichen kommerziellen Herstellern unterstützt.
  • Kunden können von den breiten Sicherheitsfeatures profitieren.
  • Parallel zu den erwähnten Komponenten, muss noch erwähnt werden, dass Java zur Firmensparte gehört.

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